Der Verein Kulturen Afrikas e.V. lud alle Mitglieder, Freunde
und an afrikanischer Kultur Interessierte herzlich ein:
Wozu? Zum Besuch der Ausstellung AFRICA SCREAMS . Das Böse in Kino, Kunst und Kult.
Wo? Im Museum der Weltkulturen in Frankfurt am Main, Schaumainkai 29 (Haupthaus).
Wann? Samstag, den 24. September 2005.
Wir trafen uns um 14.30 Uhr am Reisezentrum im Hauptbahnhof Mainz und fuhren gemeinsam mit der S-Bahn nach Frankfurt.
Im Museum der Weltkulturen führte uns Herr Matthias Krings, ein ausgewiesener Kenner der Materie, durch die Ausstellung AFRICA SCREAMS.
Im Anschluss an den Museumsbesuch haben wir vor der gemeinsamen Rückreise bei einem Glas Wein oder Äppelwoi unsere Eindrücke ausgetauscht und den interessanten Nachmittag ausklingen lassen.
Zum Profil der Ausstellung:
Die Ausstellung stellt eine Verbindung zwischen den beiden Afrika-Bildern her, die heute in unseren Köpfen existieren: Krieg und Gewalt, Korruption und Katastrophen auf der einen, Musik, Kunst und Kultur auf der anderen Seite. Die Ausstellung umfaßt ca. 250 Werke des 20. Jahrhunderts, vor allem aus dem westlichen Afrika (Ghana, Benin, Nigeria, Kamerun) sowie Südafrika.
Horrorfilme sind heute aus Westafrika nicht wegzudenken. Es sind Filme, die lokal produziert werden und lokale Themen aufgreifen: Aus Geldgier böse gewordene Menschen, Opfer von Hexerei, das Christentum als Retter vor dem Bösen.
Einige Werke moderner und zeitgenössischer Kunst setzen sich intensiv mit dem Schrecken und Leid oder dem Bösen auseinander. Oft spiegeln sich in den Kunstwerken aktuelle Lebensumstände wider. So hängt in einer Installation des Künstlers Dominique Zinkpè der Patient Afrika am Tropf postkolonialer Hilfsorganisationen. In dem Gemälde "Mystique Congolaise" von Cherie Chenin manifestiert sich das Böse in der Beeinflussung kongolesischer Politik durch den Teufel und mystische Rituale.
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